Die Subkommission für Kreide-Stratigraphie (SKS)

Die Subkommission für Kreide-Stratigraphie ist ein wissenschaftliches Gremium, welches sich der stratigraphischen Gliederung der kreidezeitlichen Gesteinseinheiten Deutschlands widmet. Die SKS setzt sich zusammen aus Experten, die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Geologischen Bundesinstitutionen und Landesämtern sowie in der Industrie oder als Privatiers geowissenschaftlich tätig sind. Alle Mitglieder der SKS wählen in einem vierjährigen Turnus 11 ordentliche Mitglieder, die dann wiederum den Vorsitz der SKS durch Wahl aus ihrer Mitte bestimmen. Dieser besteht aus einem/einer Vorsitzenden und einem/einer Sekretär/-in. Stimmberechtigt bei offiziellen Entscheidungen der SKS sind die 11 ordentlichen Mitglieder. In der Wahlperiode 2024 bis 2027 stellen Jochen Erbacher und André Bornemann den Vorstand.

 

Helle Kalksteine und Rotpläner (Obercenomanium-Mittelturonium) in einem der Steinbrüche südöstlich von Söhlde/Niedersachsen. © Gundolf Ernst

Steinbruch Söhlde (Brochterbeck- und Söhlde-Formation, Obercenomanium bis Mittelturonium)

 

Die Mitglieder der SKS treffen sich in der Regel jährlich zu einer Tagung mit mehrtägigen Gelände-Begehungen oder Bohrkern-Besichtigungen. Die diesjährige Geländetagung wird vom 28.–30.08.2024 im südöstlichen Niedersachsen stattfinden. Schwerpunkte werden unter anderem die Tonsteine der Unterkreide (Stadthagen- und Hoheneggelsen-Formation), die Hils-Formation, die Kalksteine im Steinbruch Söhlde (siehe oben) sowie die Gehrden-Formation sein.